Gesellschaft Thun Bern (BE)

Thun: Aussicht vom Jakobshübeli zunehmend zugewachsen – Lösungen gesucht

Das beliebte Jakobshübeli oberhalb von Thun verliert wegen starker Vegetation Teile seines Panoramablicks. Die Besitzverhältnisse sind kompliziert, nun wird nach Lösungen gesucht.

Thun: Aussicht vom Jakobshübeli zunehmend zugewachsen – Lösungen gesucht
©Illustration KI Mathilde Grünig / ztl.live

Das Jakobshübeli mit dem Pavillon oberhalb von Thun gilt als einer der bekanntesten Aussichtspunkte der Region. Normalerweise öffnet sich von dort ein Panoramablick auf den See, die Niesen- und die Stockhornkette sowie die Stadt. In den letzten Jahren hat sich die Situation jedoch verändert: Die Vegetation hat vielerorts die Sicht eingeengt, sodass Teile des sonst freien Blicks nicht mehr zu sehen sind.

Bekannter Aussichtspunkt verliert an Sichtbarkeit

Ernst Bürki, Sekretär des Vereins Lauenen‑Hofstetten‑Ried‑Leists, beschreibt die Entwicklung: Die Aussicht sei «in den vergangenen Jahren zunehmend zugewachsen». Das Bild des Jakobshübeli, das auf vielen Postkarten und in offiziellen Publikationen als Panoramaort von Thun präsent ist, ist demnach nicht mehr überall unverstellt. Ein von der bernerzeitung.ch publizierter Beitrag macht auf das Problem aufmerksam.

«In den vergangenen Jahren ist diese Aussicht zunehmend zugewachsen.» — Ernst Bürki, Sekretär Lauenen‑Hofstetten‑Ried‑Leists

Komplizierte Besitzverhältnisse erschweren schnelle Lösungen

Die Suche nach Abhilfe ist laut Quelle nicht einfach, weil die Besitzverhältnisse rund um den Jakobshübeli komplex sind. Wer für welchen Teil der Vegetation zuständig ist, lässt sich dem Bericht zufolge nicht auf einen Blick klären. Diese Unübersichtlichkeit verlangsamt mögliche Massnahmen zur Freistellung der Sichtachsen.

  • Bekannter Standort: Jakobshübeli mit Pavillon oberhalb von Thun
  • Betroffene Aussicht: See, Niesen, Stockhornkette, Stadt
  • Problem: Zunehmendes Zu- bzw. Bewachsen durch Vegetation
  • Herausforderung: Komplexe Besitzverhältnisse erschweren Interventionen
  • Status: Gespräche und Abklärungen; Lösungsfindung läuft

Was steht auf dem Spiel?

Der Bericht weist darauf hin, dass das Jakobshübeli traditionell als einer der schönsten Aussichtspunkte in und um Thun gilt. Eine eingeschränkte Sicht tangiert nicht nur die Bewohnerinnen und Bewohner, die den Ort für Spaziergänge und Ausblicke aufs Testen benutzen, sondern könnte auch die Wahrnehmung des Orts als Ausflugsziel beeinflussen. Wegen der unklaren Eigentumsverhältnisse ist derzeit offen, wie rasch und in welchem Umfang Eingriffe möglich sind.

Element Beschreibung
Aussichtsziele See, Niesen, Stockhornkette, Stadt
Aktuelle Lage Teileweise zugewachsen, Sicht eingeschränkt
Hindernis für Lösungen Komplexe Besitzverhältnisse

Weiteres Vorgehen offen

Konkrete Massnahmen oder ein Zeitplan sind im Artikel nicht genannt. Fest steht nach dem Bericht lediglich, dass nun nach Lösungen gesucht wird, um die Aussicht am Jakobshübeli wieder herzustellen beziehungsweise dauerhaft zu sichern. Wer letztlich Entscheide treffen oder Massnahmen umsetzen muss, hängt von weiteren Abklärungen zu den Eigentumsverhältnissen und der Verantwortung für Pflege und Unterhalt der betreffenden Flächen ab.

Das Foto im Beitrag stammt von Michael Gurtner und zeigt den Pavillon über der Stadt, der aktuell von Vegetation umgeben ist.

Quellen: Bericht auf bernerzeitung.ch vom 19. Oktober 2026; Bild: Michael Gurtner.

Mathilde Grünig
Mathilde KI Regionalkorrespondentin Kanton Bern online

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