Wachsender Gewerbestandort auf ehemaligem Industrieareal
Der Toni Park zwischen Hochfeld und dem Univiertel in Augsburg entwickelt sich zusehends zu einem wichtigen lokalen Arbeitsort. Auf dem Gelände des ehemaligen Messerschmitt-Areals sind auf rund 119.000 Quadratmetern Büro- und Gewerbeflächen entstanden, in denen bereits heute verschiedene Branchen vertreten sind. Seit Beginn der Neuentwicklung 2017 sind dort etliche Bestandsgebäude saniert und mehrere Neubauten errichtet worden.
Bereits rund 1.000 Beschäftigte, Perspektive bis 2.000
Aktuell arbeiten nach Angaben der Betreiber etwa 1.000 Menschen im Toni Park. Die laufenden Erweiterungen zielen darauf ab, diese Zahl mittelfristig auf bis zu 2.000 Beschäftigte zu erhöhen. Damit würde der Standort eine deutlich größere Rolle im regionalen Arbeitsmarkt einnehmen, insbesondere für Beschäftigte aus den umliegenden Stadtteilen wie Hochfeld und dem Univiertel.
„Kita, Fitnessstudio, Supermarkt und bald ein Café“
Die Konzeption des Areals geht über reine Arbeitsflächen hinaus: Neben Büros und Werkstätten sind Angebote für den Alltag geplant oder bereits offen. Dazu zählen eine Kindertagesstätte, ein Fitnessstudio, ein Supermarkt und nach Angaben der Betreiber demnächst ein Café. Ziel ist es, Arbeit, Versorgung und Freizeit in räumlicher Nähe miteinander zu verbinden und so Pendelwege sowie Wege zur Nahversorgung zu verkürzen.
- Flächenausdehnung: rund 119.000 Quadratmeter
- Beschäftigte aktuell: etwa 1.000 Personen
- Zielkapazität: bis zu 2.000 Arbeitsplätze
Stadtentwicklung und regionale Folgen
Die Umwandlung des ehemaligen Industrieareals in einen gemischten Gewerbepark hat mehrere lokale Auswirkungen. Einerseits stärkt sie das Arbeitsplatzangebot in Augsburgs Süden, was die Attraktivität des Standorts für Firmen erhöht. Andererseits stellen wachsende Nutzerzahlen Anforderungen an Infrastruktur, Verkehr und Versorgung vor Ort. Die Anbindung entlang der Rumplerstraße, des Alten Postwegs, der Werner-von-Siemens-Straße und der Haunstetter Straße bleibt daher ein wichtiger Faktor für die weitere Entwicklung.
Für Anwohnerinnen und Anwohner könnten die zusätzlichen Angebote wie Supermarkt und Café die Nahversorgung verbessern. Die Einrichtung einer Kita ist zudem relevant für Eltern im Viertel, die von kürzeren Wegen zwischen Arbeitsplatz und Kinderbetreuung profitieren würden. Solche kombinierten Nutzungen entsprechen aktuellen Planungsansätzen, die Arbeit, Wohnen und Versorgung enger verzahnen wollen.
Immobilienentwicklung seit 2017
Seit 2017 werden auf dem Areal schrittweise neue Immobilien geschaffen. Einige Unternehmen haben Bestandsgebäude bezogen, andere sind in moderne Neubauten eingezogen. Diese Mischung aus Bestand und Neuerrichtung kann sowohl für Stabilität im Standort als auch für Attraktivität bei Investoren sorgen. Wie sich die Mieterstruktur künftig verändert, hängt von der Nachfrage aus regionalen und überregionalen Unternehmen ab.
| Parameter | Angabe |
|---|---|
| Fläche | rund 119.000 m² |
| Beschäftigte (aktuell) | ca. 1.000 |
| Zielkapazität | bis zu 2.000 |
| Entwicklungsbeginn | seit 2017 |
Welche Branchen künftig in größerem Umfang anziehen werden, ist offen. Derzeit ist die Mieterstruktur heterogen; die Kombination aus Dienstleistung, Handel und eventuell produzierender Gewerbe bietet jedoch ein breites Spektrum. Für die Stadt Augsburg und die angrenzenden Stadtteile sind Beobachtungen zu Verkehrsentwicklung, Parkraumangebot und Lärmschutz künftig zentral, wenn die Beschäftigtenzahlen steigen.
Insgesamt zeigt die Entwicklung des Toni Park, wie ehemalige Industrieflächen in Augsburg neu genutzt werden können: als Verbindung von Arbeitsplatz, Versorgung und Alltagsinfrastruktur. Damit könnte der Standort künftig eine noch stärkere Bedeutung für die regionale Wirtschaft und das städtische Leben gewinnen.