Stadt schafft Personal, um Präsenz und Sicherheit zu erhöhen
Die Stadt Neunkirchen hat ihren Kommunalen Ordnungsdienst (KOD) deutlich verstärkt: Wie die Stadtverwaltung am Montag mitteilte, wurden in den vergangenen Monaten elf zusätzliche Mitarbeitende eingestellt. Damit ist die Zahl der aktiven KOD-Kräfte von zuvor 16 auf nunmehr 27 gestiegen. Hintergrund der Maßnahme waren unter anderem die Folgen eines Angriffs auf einen Mitarbeiter des Außendienstes im März dieses Jahres.
Organisation der Streifen und Aufgaben
Durch das neue Personal ist es der Stadtverwaltung zufolge möglich, die Außendienste künftig durchgehend in Zweierstreifen zu organisieren. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des KOD übernehmen verschiedene Aufgaben im öffentlichen Raum: Dazu gehören Außendienst- und Ermittlungsaufträge wie Fahrerermittlungen, Meldeüberprüfungen und die Marktaufsicht. Außerdem überwachen sie den ruhenden und fließenden Verkehr.
„Jedes Mitglied des KOD im Außendienst trägt zu mehr Sicherheit auf den Straßen bei. Zunehmende Aufgaben machen zusätzliches Personal notwendig.“
Dieses Zitat stammt vom Neunkircher Oberbürgermeister Jörg Aumann (SPD), der die Notwendigkeit der Aufstockung betonte. Die Stadt weist darauf hin, dass die Ausweitung des Personals auch organisatorische Vorteile bringt, weil Dienstzeiten und Einsätze flexibler geplant werden können.
Konkrete Zahlen
| Vorher | Nachher |
|---|---|
| 16 KOD-Mitglieder | 27 KOD-Mitglieder |
| Zweierstreifen schwer möglich | Zweierstreifen möglich |
Relevanz für den öffentlichen Raum
Für die Einwohnerinnen und Einwohner von Neunkirchen bedeutet die Aufstockung eine sichtbarere Präsenz städtischer Ordnungskräfte und potenziell schnellere Reaktionen bei Ordnungswidrigkeiten oder Verkehrsverstößen. Die Maßnahme richtet sich sowohl an die Wahrnehmung von Sicherheit auf Straßen und Plätzen als auch an die operative Bewältigung neuer und wachsender Aufgabenbereiche des KOD.
- Elf neue Mitarbeitende wurden eingestellt.
- Die Gesamtstärke des KOD beträgt nun 27 statt 16 Personen.
- Zweierstreifen sind künftig auf den Straßen möglich.
Mediale Berichterstattung zu diesem Thema gab es bereits im SR-Info-Radio am 19. Oktober 2026; die Stadt legte die Personalzahlen und die organisatorische Ausrichtung am 20. Oktober offen. Konkrete Angaben etwa zu Einsatzzeiten, Fortbildungen der neuen Mitarbeitenden oder zusätzlichen Ausrüstungsgegenständen machte die Verwaltung in der Mitteilung nicht.
Für die kommenden Wochen bleibt zu beobachten, wie sich die verstärkte Präsenz des KOD auf das Sicherheitsgefühl in den Stadtteilen und auf die Kriminal- und Ordnungsstatistik auswirkt. Ebenso offen ist, ob die Stadt die Verstärkung dauerhaft plant oder ob die zusätzlichen Stellen Teil eines befristeten Maßnahmenpakets sind.
Die Entscheidung zur Personalaufstockung reiht sich in aktuelle Debatten um kommunale Sicherheit und die Ausstattung von Ordnungsdiensten ein. In Neunkirchen setzt die Stadtverwaltung mit dem Schritt auf mehr Präsenz im öffentlichen Raum und auf die Abschwächung individueller Gefährdungsrisiken für Beschäftigte des Außendienstes.